Hochtaunuskreis – Am Donnerstag, den 18.12.2025, organisierte der Kreisschülerrat (KSR) Hochtaunus den jährlichen Grundschülerrat. Rund 35 Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen des gesamten Hochtaunuskreises kamen im Taunusgymnasium Königstein zusammen, um ihr Verständnis von Demokratie zu stärken und aktuelle Themen aus ihrem Schulalltag zu diskutieren.
Der Grundschülerrat ist eine Gemeinschaft, die sich aus den Klassensprecherinnen und Klassensprechern der Grundschulen im Kreis zusammensetzt. Ziel ist es, die Interessen der Mitschülerinnen und Mitschüler zu vertreten und ihnen eine Stimme zu geben. Kreisschulsprecher Moritz Weiß betonte: „Der Einsatz und die Arbeit, sich für seine Mitschüler einzusetzen und für seine Rechte zu kämpfen, lohnt sich immer.“
Die beteiligten Vorstandsmitglieder motivierten die Schülerinnen und Schüler dazu, die Situation an ihren eigenen Schulen kritisch zu reflektieren. Dazu arbeiteten sie in Kleingruppen und hielten auf Postern fest, was an ihren Schulen gut läuft und was sie verbessern möchten. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen vor allem die unregulierten Temperaturen in den Klassenräumen sowie das Fehlen von Wasserspendern an vielen Schulen. Eine anschließende Abstimmung zeigte, dass sich 28 Vertreterinnen und Vertreter der anwesenden Grundschulen darüber beklagten, dass ihr Lernprozess im Sommer stark beeinträchtigt werde. Extreme Hitze und fehlende Kühlungsmöglichkeiten führten dazu, dass Konzentration kaum noch möglich sei. Mit ihrem neu erlernten Verständnis von Demokratie fordern die Grundschülerinnen und Grundschüler daher Wasserspender und Klimaanlagen, um den Schulalltag angenehmer zu gestalten und das Lernen wieder mit Freude zu verbinden.
Ein Grundschüler erklärt, die Hitze führe dazu, dass man im Unterricht nicht richtig aufpassen kann. „Gute Lernbedingungen sind eine Grundvoraussetzung für qualitative Bildung.”, so die stellvertretende Kreisschulsprecherin Luise Greiner. „Deshalb sollte der Schulträger Forderungen der Grundschüler unbedingt wahrnehmen.”
Der KSR Hochtaunus bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre aktive Mitarbeit.




